NEW GENERATION LIVING

BLOG

Nahrungsergänzung für ein gesundes Immunsystem


Am 03. März 2020 war es soweit: die Vitamin C-Hochdosis-Therapie wurde zur Behandlung von SARS-CoV-2 in Shanghai offiziell anerkannt (1). Nach einem wochenlangen Kampf gegen die Medien legte die "Shanghai New Coronary Virus Disease Clinical Treatment Expert Group", eine Gruppe von insgesamt 30 Wissenschaftlern und Experten, mit dem sog. "Expert consensus on comprehensive treatment of coronavirus disease" ein Behandlungsprotokoll fest, das genaue Anweisungen zur Therapie von Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind, vorgibt.



In diesem Behandlungsprotokoll wurden neben einer gezielten antiviralen Behandlung auch unterstützende Maßnahmen genannt, darunter Sauerstoffgaben, Überwachung des Wasser- und Elektrolythaushaltes - und eben auch die Gabe von Vitamin C. In leichten und mittelschweren Fällen wurden 50-100mg Vitamin C pro Kilogramm Körpergewicht zur Einnahme verschrieben, in schweren und lebensbedrohlichen Fällen 100-200mg pro Kilogramm Körpergewicht als Infusion. Ein normal gewichtiger Erwachsener mit etwa 70kg Körpergewicht nimmt also etwa 3,5-7g Vitamin C täglich (über den Tag verteilt) ein oder bekommt (in schweren Fällen) 7-14g Vitamin C täglich oder alle zwei Tage intravenös. Bemerkenswert dabei ist auch: Glukokortikoide (umgangssprachlich: "Kortison") stehen in der Leitlinie erst hinter der Gabe von Vitamin C. Das zeigt, wie potent Vitamin C-Gaben sind.


Inzwischen sind viele Einzelfälle beschrieben, die durch Vitamin C-Gaben geheilt wurden (2). Was Ihr neben der Einnahme von Vitamin C für Euer Immunsystem tun könnt, und welche Nahrungsergänzungsmittel Ihr dafür verwenden solltet, das erfahrt Ihr in diesen beiden Artikeln. Wir klären Euch hier über folgende Themen auf:

  • Vitamin D: Funktionen, Spiegelmessung, Dosierung und Begleitstoffe

  • Vitamin C: Dosierungen, Formen und Auswirkungen auf den Säure-Basen-Haushalt

  • Zink: Formen, Dosierung und was man beachten sollte

  • Lysin: Funktionen, gesicherte Daten und Dosierung

  • Magnesium: Formen, Dosierung und wichtigste Funktionen für das Immunsystem


Uns ist es wichtig, dass Ihr eine gute Übersicht erhaltet und Euch und Eure Freunde und Familie ganzheitlich abdeckt. Daher beschreiben wir Euch die wichtigsten Fakten, die Ihr wissen solltet. Weiterführende Details heben wir uns für kommende Blogs auf - Ihr sollt ja schließlich öfter hier vorbeischauen😉. Wenn Ihr nicht warten wollt, postet gerne Eure Fragen und Kommentare hier im Blog oder auf instagram #nextvital - wir sind für Euch da.

Vitamin D - das Sonnen"hormon"


Vitamin D wird aus Cholesterin in einem mehrstufigen Prozess gebildet, dessen Verständnis relativ schwierig ist. Die Bildung aus Cholesterin gibt an, dass es sich biochemisch um ein Steroidhormon, wie z.B. Cortisol oder Testosteron, handelt. Es ist also im klassischen Sinn kein Vitamin, denn Vitamine sind definiert als "Substanzen, die der Organismus nicht bedarfsdeckend selbst herstellen kann (3)." Da die biochemische Struktur allerdings erst später genau identifiziert werden konnte, wurde Vitamin D erst danach als "Hormon" erkannt - eine Umbenennung fand jedoch nicht mehr statt.


Durch die Einwirkung von UVB-Strahlung des Sonnenlichts auf die Haut kommt es in einem ersten Prozess zur Bildung von 7-Dehydrocholesterol, das selbst kaum biochemische Funktionen besitzt. Dieser Schritt ist, wenn kein Vitamin D supplementiert wird, der limitierende Schritt in der Bildung von Vitamin D. Hier einige Fakten zum "Vitamin D-Tanken durch Sonnenbaden":

  • ab einem Einfallswinkel von weniger als 50° wird die UVB-Strahlung durch die Erdatmosphäre abgeblockt und es kann kein Vitamin D in der Haut gebildet werden

  • in Deutschland kann daher nur ca. 6 Monate im Jahr Vitamin D durch die Sonne gebildet werden

  • die Bildung ist weiterhin vom Sonnenstand abhängig. Daher ist nur die Mittagszeit (z.B. in München in der Zeit von 15.6.-15.7. nur von 10.00-14.30 Uhr) geeignet, um Vitamin D durch Sonnenbaden zu bilden

  • Wolken blocken UVB-Strahlung teilweise erheblich ab

  • es muss ein "Nacktbaden", mindestens mit freiem Oberkörper erfolgen, wobei 10-20 Minuten täglich zur richtigen Zeit ausreichen sollen (4)

  • es darf nach dem Sonnenbaden nicht warm (verringert Vitamin D-Bildung), sondern nur kalt (erhöht Vitamin D-Bildung) geduscht werden.


Sonnencremes verringern durch die Blocker-Wirkung die Bildung von Vitamin D. Weiterhin enthalten sie teilweise gefährliche Stoffe, die durch den Einfluss der Sonne potenziert werden können - dazu bald mehr, wenn es um natürliches und künstliches Licht geht.


Über weitere Umwandlungsschritte entsteht aus 7-Dehydrocholesterol zunächst Cholecalciferol, dann 25-Hydroxycholecalciferol, das auch allgemein "Vitamin D" genannt wird, und in einem letzten Schritt dann 1,25-Dihydroxycholecalciferol, das man oft "aktives Vitamin D" nennt. Wenn wir von "Vitamin D" sprechen, meinen wir ebenfalls 25-Hydroxycholecalciferol, das in der Leber gebildet wird.


Vitamin D gilt als genereller Marker für Gesundheit (5), unabhängig davon, ob es supplementiert wird oder nicht. Verschiedene Faktoren, insbesondere chronische Entzündungen, wie sie bei vielen chronischen Krankheiten vorkommen, scheinen den Vitamin D-Spiegel zu erniedrigen. Höhere Vitamin D-Spiegel wurden daher bei gesünderen Menschen gefunden, niedrige Spiegel oftmals bei Menschen mit Vorerkrankungen. Es ist dabei nicht bekannt bzw. nicht ausreichend untersucht, warum diese Faktoren den Vitamin D-Spiegel erniedrigen. Wir vermuten, dass es an der sog. "Vitamin D-Rezeptor-Blockade (6)" liegt - ein Thema, das höchst komplex ist und dass wir uns für den Blog "oxidativen Stress reduzieren" aufheben.


Da ein Vitamin D-Mangel ein Marker für chronische Krankheiten ist, kann er mit vielen Symptomen in Verbindung stehen. Diese können nach dem sog. MANOS-Konzept in Gruppen aufgeteilt werden:

  • Muskuläre Dysbalancen: alle Arten von Verspannungen, Krämpfen, Verhärtungen, Zuckungen (Faszikulationen) und Übererregbarkeit sind typisch

  • Adynamie: alle Symptome, die mit Müdigkeit, schneller Erschöpfung und geringer Belastbarkeit einhergehen

  • Neurologische Beschwerden: Kribbeln, Lähmungen, Überempfindlichkeiten, Neuropathien

  • Orthostatische Beschwerden: alle Arten von Kreislaufbeschwerden, Schwindel, niedriger und hoher Blutdruck

  • Skelettschäden: Beschwerden im klassischen Verständnis des Vitamin D-Mangels: Osteoporose, Arthrosen, Arthritis und weitere.


Ihr erkennt also, wie wichtig regelmäßiges Sonnenbaden ist. Aber ist es aufgrund der genannten Fakten zum Sonnenbaden überhaupt möglich, einen ausreichenden Vitamin D-Spiegel zu erreichen? Was ist überhaupt ein ausreichender Vitamin D-Spiegel und wie kann man diesen berechnen?


Vitamin D in Form von 25-Hydroxycholecalciferol kann über einen einfachen Vitamin D-Bluttest gemessen werden. Meist handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung, die etwa 20€ kostet. Leider kommt es in Deutschland relativ häufig vor, dass man beim Arzt ziemlich diskutieren muss, bis man das Blut abgenommen bekommt. Daher haben wir von nextvital für Euch zusammen mit Preventis, einer Firma aus unserem schönen Bensheim, einen Vitamin D-Schnelltest für Euch entwickelt, der ab sofort im online-shop erhältlich ist. Das Ergebnis ist sehr genau und teilweise besser als der normale Bluttest, da er Biotin-unabhängig auswertet. Nach etwa 15 Minuten sieht man das Ergebnis auf einer App im smartphone. Zusammen mit dem Vitamin D-Rechner, der demnächst ebenfalls bei uns verfügbar sein wird, ist es so relativ einfach möglich, die benötigte Dosierung zu errechnen.


Die Meinungen zu ausreichenden, guten und optimalen Spiegeln von Vitamin D gehen in Deutschland sehr auseinander. Wir wollen das Thema daher ganzheitlich betrachten und nicht nur den Spiegel von Vitamin D als oberstes Ziel ansehen - viel hilft nicht immer viel.


Als minimalen Spiegel von Vitamin D sehen wir 30ng/ml (= 75nmol/l) an. Dies ist studientechnisch relativ gut abgesichert (7) und auch von den meisten Autoren so akzeptiert. Aber was ist ein optimaler Spiegel? 50ng/ml? 60ng/ml? Oder noch höher?


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) formuliert die Dosierungsempfehlung relativ ungünstig, da sich die dort empfohlene Dosierung von max. 800IE/Tag nur am Ziel der "Verhinderung einer Osteoporose" orientiert (8). Wir wollen aber nicht nur, dass unsere Knochen nicht brechen, sondern auch eine optimale Muskel- und Nervenfunktion haben - mal ganz abgesehen von den vielen Wirkungen von Vitamin D auf das Immunsystem (9).


Unter traditionell lebenden Sonnenvölkern, wie den Maasai (10) sind deutliche höhere Vitamin D-Spiegel normal und gesund. So sind bei den Maasai Spiegel von durchschnittlich 46ng/ml (=115nmol/l) normal - völlig ohne Supplementation und das ganze Jahr über.


Wir von nextvital setzen einen Zielspiegel von 50ng/ml (=125nmol/l) als optimal an. Für höhere Zielspiegel, die von vielen Autoren als eine Art "Allheilmittel" beschrieben werden, findet sich keine Evidenz. Spiegel von 80ng/ml (=200nmol/l) mögen zwar durch die allseits anerkannte Schwächung des Immunsystems kurzfristige Besserung bei Autoimmunerkrankungen bringen, langfristig wirken sie sich jedoch ungünstig aus. Sie führen auch nicht zu vermehrter Bildung von 1,25-Dihydroxycholecalciferol - praktisch formuliert: aus Vitamin D wird nicht mehr aktives Vitamin D, nur weil man die Dosierung erhöht (11). Ganz im Gegenteil: der Anteil an aktivem 1,25-Dihydroxycholecalciferol scheint von anderen Ursachen, wie Elektrosmog, virale Belastungen und Umweltgiften abhängig zu sein.


Was bedeutet das ganz praktisch? Alle Dosierung oberhalb von 5000IE/Tag sind aus unserer Sicht nicht sinnvoll. Die tägliche Vitamin D-Dosierung eines normalgewichtigen Erwachsenen scheint irgendwo zwischen 3000-5000IE zu liegen. Natürlich ist das vom Körpergewicht abhängig - wie man im Vitamin D-Rechner berechnen kann. Wer einen niedrigen Spiegel in der Messung hat, sollte langsam (aus unserer Sicht über mindestens 90 Tage) auffüllen - und danach längerfristig seine Erhaltungsdosis nehmen.


Höhere Einzeldosierungen, wie z.B. 20.000IE 1x pro Woche, können die Regulation des Organismus bereits beeinflussen. Man kann sich ja auch schlecht mehrere Stunden in die pralle Sonne setzen - besser jeden Tag 10-20 Minuten. Daher empfehlen wir eher tägliche, kleinere Dosierungen.


✏️ Fazit: Vitamin D-Dosierungen im Bereich von 3000-5000IE täglich erscheinen sinnvoll. Die individuelle Dosierung kann nach Spiegelmessung im Vitamin D-Rechner errechnet werden.



Begleitsubstanzen zur Vitamin D-Einnahme


Vitamin D benötigt im Körper einige Substanzen, welche die Wirkung unterstützen und ohne die eine Einnahme von Vitamin D nicht sinnvoll und teilweise nebenwirkungsreich ist.


Im Einzelnen sprechen wir von:

  • Vitamin K2 (in Form von MK-7)

  • Vitamin A (in Form von Retinol)

  • Magnesium

  • Bor

  • Phosphor


Bor und Phosphor sind Mineralien, deren Wirkung auf das Vitamin D-System bekannt, aber nicht letztendlich verstanden sind. Sie werden der Einfachheit halber hier nicht besprochen.


Vitamin A in Form von Retinol wird bei hohen Vitamin D-Dosierungen aus der Leber verdrängt und sollte daher begleitend eingesetzt werden. Wie viel verwendet werden sollte, ist nicht wirklich bekannt - kleine Dosierungen scheinen wohl auszureichen. Wir verwenden im next d-complete pro Kapsel eine Dosierung, die 12,5% der täglich empfohlenen Menge von Vitamin A beträgt. Der Rest an Vitamin A sollte über ein vollwertig pflanzliche Ernährung gedeckt werden - hierzu bald mehr.


Magnesium, dessen Funktionen in Bezug auf das Immunsystem wir weiter unten erläutern, sollte mit einer Dosierung von 300-400mg (reines, elementares Magnesium) begleitend zu Vitamin D eingesetzt werden. Magnesium besitzt im Kontext mit Vitamin D einige sehr schöne Effekte auf den Knochenstoffwechsel. So verhindert es Knochenabbau und entzündliche Prozesse, welche den Knochenabbau beschleunigen (12). Die richtige Form von Magnesium scheint dabei eine besondere Rolle einzunehmen.


Calcium empfehlen wir ausdrücklich nicht zur Begleitung einer Vitamin D-Einnahme. Wir werden zu diesem Thema einen eigenen Beitrag posten. Das Hauptproblem der sog. "Milchländer" (USA, Deutschland, andere) besteht darin, dass wir über den Milchkonsum sehr viel Calcium zuführen. Dennoch haben diese Länder die höchste Rate an Osteoporose. Wenig sinnhaft ist dann, dass die DGE eine tägliche Zufuhr von ca. 1000mg Calcium empfiehlt - und diese Menge empfiehlt, durch Milchprodukte abzudecken. Wahrscheinlich tut sie das nur, weil sie weiß, dass die meisten Menschen nicht die für eine tägliche Menge von 550-600mg Calcium ausreichende Menge an Gemüse zuführen. Denn das wären mind. 400g Gemüse täglich - besser jedoch etwa 1kg.


Dennoch ist es nicht sinnvoll, Milchprodukte für die Zufuhr von Calcium zu empfehlen. In Ländern, in denen traditionell weniger oder keine (tierische) Milchprodukte zugeführt werden, liegen die Raten an Osteoporose niedriger (13).


✏️ Fazit: Wir sollten versuchen, Calcium im Wesentlichen über eine gemüsereiche Nahrung zuzuführen - statt über Milchprodukte. 400g bis 1kg Gemüse (Rohgewicht) sollten es täglich sein.


Vitamin K2, optimalerweise in Form von Menachinon-MK-7 ist eine sehr wichtige Begleitsubstanz, deren Wirkungen und Wichtigkeit lange unterschätzt wurden. Es reguliert die Calcium-Aufnahme in den Knochen (14) und verhindert Calcium-Ablagerungen an den Gefäßen. Neben dieser wichtigen Funktion hat Vitamin K2 weitere wichtige Eigenschaften:

  • es steigert die Funktion der Mitochondrien, also unserer Energiekraftwerke in den Zellen, da es zusammen mit Vitamin K1 und Coenzym Q10 zur Gruppe der Quinone zählt

  • es schützt Zellen, insbesondere Nervenzellen, vor Glutathion-Abbau. Glutathion ist einer unserer besten Zellschutz-Mechanismen gegen freie Radikale und Entzündungen (15).


Da Vitamin K2 vorwiegend in Käse und tierischen Produkten vorkommt, und eine vollwertig pflanzliche Ernährung nur den Bedarf an Vitamin K1 deckt (16), sollte Vitamin K2 supplementiert werden. Die tägliche Dosierungsempfehlung ist letztendlich noch nicht geklärt - wir empfehlen eine Dosierung von 100µg (MK-7) täglich, zusammen mit Vitamin D, Vitamin A und Magnesium.


Auf der Grundlage dieser ausführlichen Recherche zu Vitamin D und seinen Begleitsubstanzen haben wir next d-complete entwickelt. Zusammen mit unserem Vitamin D-Test und dem Vitamin D-Rechner könnt Ihr Eure Vitamin D-Dosierung errechnen. Die Begleitsubstanzen sind im next d-complete optimal abgestimmt. Ein Top-Produkt für Euch 😊.

Vitamin C - der Allrounder bei Infekten


Wie wir gesehen haben, verringert Vitamin D Infektanfälligkeit und stärkt das Immunsystem allgemein. Zu Vitamin D finden wir tausende von Studien in der Literatur. Wie sieht es bei Vitamin C aus? Ähnlich gut oder sogar besser.


Vitamin C, von der chemischen Struktur her Ascorbinsäure, ist ein starkes Antioxidans. Das bedeutet, es fängt im Körper Schäden ab, die durch freie Radikale und Entzündungen entstehen. Daher ist es bei Corona-Infektion besonders hilfreich, denn Grippeviren zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell hohe Entzündungslevel erzeugen.


Im nutrient special "Vitamin C in health and disease" vom 15. July 2017 (17) finden sich viele Studien, welche die positiven Wirkungen von Vitamin C bei verschiedenen Erkrankungen, zur Prophylaxe und zur allgemeinen Gesundheitsförderung belegen. Beispielhaft sei eine Studie angeführt (18), bei der die dosisabhängige Verkürzung von Infektdauer und Schwere der Symptomatik untersucht wurde. Vitamin C reduzierte dabei in Dosierung von 6-8g/Tag signifikant Infektdauer- und Schwere. Dosierungen von 3-4g/Tag schienen dagegen nicht auszureichen. Kein Wunder also, dass in China höhere Dosierungen so erfolgreich angewendet werden.


Vitamin C sollte über den Tag verteilt genommen werden, da die Aufnahme über den Darm nur so gewährleistet ist. Optimal ist Vitamin C in Form von Magnesiumascorbat in Dosierungen von 250mg pro Einnahme. Magnesiumascorbat ist als gepuffertes Vitamin C säureneutral und übersäuert den Organismus deshalb nicht.


Unser next Vitamin C, das wir Euch bald anbieten können, erfüllt alle genannten Kriterien:

  • kleinste Kapselgröße mit genau 250mg Vitamin C - für eine optimale Aufnahme

  • gepuffertes Magnesiumascorbat

  • hohe Stückzahl (300) und damit Einnahme über den Tag verteilt möglich.


✏️ Fazit: Vitamin C ist wichtig und sinnvoll. Es sollte als gepuffertes Magnesiumascorbat mit einer Dosierung von 3-4g (Prophylaxe) oder 6-8g (bei Infekt) über den Tag verteilt genommen werden.

Zink - wichtig für Immunreaktionen und Biotransformation


Zink ist als Kofaktor von über 100 Reaktionen im menschlichen Organismus unerlässlich. Von den chemischen Struktur handelt es sich um ein essentielles Element, das zu den Übergangsmetallen gezählt wird. Es kann vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss über die Ernährung zugeführt werden.


Die wesentlichen Funktionen von Zink sind:

  • Verkürzung der Infektdauer bei grippalen Infekten und Durchfallerkrankungen (19)

  • Verbesserung des Verlaufs von Hautkrankheiten (20)

  • Verbesserung der Aufmerksamkeit bei ADHS (21)

  • Morbus Wilson und andere Krankheiten mit Kupferüberschuss

  • Wirkungen bei Osteoporose, Verbrennungen und vielen weiteren Erkrankungen.


Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollen täglich 10mg Zink über die Nahrung zugeführt werden, was die meisten Deutschen wohl auch schaffen. 2019 wurde diese Empfehlung auf 16mg täglich angepasst (22). Wir stimmen dieser Empfehlung zu und sind der Meinung, dass es bei Zink durchaus möglich ist, ausreichende Mengen über die Ernährung zu bekommen.


Folgende Nahrungsmittel enthalten hohe Mengen an Zink:

  • Austern

  • Leber (Kalb, Schwein, Rind)

  • Roggenkeimlinge

  • Weizenkeimlinge

  • Sonnenblumenkerne

  • Weizenkleie

  • Cashewkerne

  • Hühnerleber

  • Kalbfleisch

  • Käse

  • Paranüsse

  • Haferflocken


Wir empfehlen dabei natürlich nur die pflanzlichen Quellen. Interessant ist, dass ein tägliches Müsli, das bei uns aus Haferflocken, Cashewkernen, Sonnenblumenkernen und teilweise Paranüssen besteht, bereits große Mengen an Zink liefert. Wer also täglich ein Müsli mit den genannten Bestandteilen zu sich nimmt, braucht eigentlich kein Zink extra - wenn er mit Chronometer trackt. Dazu in kommenden Blogs mehr.


Wer die o.g. Nahrungsmittel nicht regelmäßig zuführt, sollte next zink ergänzen. Da es aus den beiden Verbindungen Zinkgluconat und Zinkbisglycinat besteht, besitzt es eine gute Aufnahme im Darm, die nicht und nur wenig abhängig ist von den Säure-Basen-Verhältnissen. Bei den meisten Menschen dürften daher 3 Kapseln pro Woche ausreichen.


Wir dosieren hier bewusst so gering, weil Zink im Körper einige Reaktionen auslösen kann. Das liegt unter anderem daran, dass Zink Cofaktor der sog. Superoxid-Dismutasen ist. Diese Enzymgruppe reguliert neben Immunfunktionen auch die Phase 1 der Biotransformation von Schadstoffen in der Leber. Wir sagen absichtlich nicht "Entgiftungsphasen", weil wir sonst abgemahnt werden - in der Schulmedizin gibt es ja schließlich keine Giftstoffe 😉.


Wer also sein Zink zu hoch dosiert, überfordert seine Leber, denn die umgewandelten Schadstoffe müssen nach der Phase 1 durch Enzyme der Phase 2 weiter verstoffwechselt werden. Hier geht es dann um das Thema Glutathion - was ein weiteres wichtiges Blog-Thema sein wird. Zusammengefasst kann man sagen: wer Zink höher dosiert nimmt, sollte seine Leber unterstützen - wir denken dabei besonders an next liver support.


15mg täglich oder 3x pro Woche erscheint jedoch unproblematisch. Übrigens: bei akuten Infekten könnt Ihr next zink bis zu jede Stunde nehmen - wir haben es extra mit Magnesiumascorbat (Vitamin C) als Füllstoff kombiniert. Zink und Vitamin C wirken bei Infekten sehr gut zusammen - eine optimale Kombination.


Um Säurestabilität zu gewährleisten, sollte auch bei Zink kein Citrat oder Oxid verwendet werden. next zink ist eine Kombination aus Zinkgluconat und Zinkbisglycinat mit Magnesiumascorbat als Füllstoff - eine tolle Rezeptur. Probiert es aus!


✏️ Fazit: Zink ist in Dosierungen von 15mg täglich oder 3x pro Woche sinnvoll und wichtig. Bei akuten Infekten kann und sollte es deutlich höher dosiert werden. Optimal ist die Kombination mit gepuffertem Vitamin C als Magnesiumascorbat.

Lysin - eine proteinogene Aminosäure, die mehr kann


Lysin ist eine der acht essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und notwendigerweise über die Nahrung aufnehmen muss. Der Wert von Lysin ist kaum zu überschätzen, denn seine Funktionen im Organismus sind vielfältig:

  • es reduziert Infektanfälligkeit

  • es ist wirksam bei Herpesvirusinfektionen (23)

  • es verbessert die Insulinresistenz bei Typ II-Diabetes (24)

  • es reduziert Stressempfinden und Ängstlichkeit (25)


Lysin ist weiterhin Bestandteil von Kollagen und damit sehr wichtig für das Bindegewebe. Es macht also nicht nur fit und stärkt das Immunsystem - sondern lässt Euch auch "straffer" erscheinen.


Eine tägliche Dosierung von 1-1,5g Lysin erscheint zweckmäßig. In 10 Presslingen next amino sind 1,429g Lysin enthalten - eine optimale Menge. Bei Infekten, insbesondere Herpesinfektionen, dürft Ihr gerne noch mehr nehmen. Es wird in diesen Fällen empfohlen, Lysin mit 2-4g/Tag zu dosieren.


Da die meisten Menschen mit dem Immunsystem Probleme haben, und eine Zunahme von Umweltgiften und elektromagnetischen Frequenzen chronischen Infektionen den Boden ebnet, werden wir übrigens in der nächsten Charge von next amino den Anteil an Lysin nochmal erhöhen. Zusätzlich packen wir Euch dann Kreatin mit rein - next amino wird dann nochmal potenter. Freut Euch drauf!


✏️ Fazit: Lysin ist eine wichtige Aminosäure, die vor allem bei Herpesvirusinfektionen Anwendung findet. Dosiert wird sie mit 1-1,5g pro Tag. 10 next amino täglich decken diesen Bedarf ab.

Magnesium - neben seinen vielfältigen Funktionen wichtig zur Regulation von Immunprozessen


Zu Magnesium, seinen verschiedenen Verbindungen, den vielfältigen Wirkungen und der Dosierung bei verschiedenen Indikationen und zur Vorsorge werden wir demnächst einen eigenen Blog schreiben. Uns selbst war vor der Recherche zu diesem Blog nicht klar, welche Funktion Magnesium im Rahmen eines Immunprozesses spielt. Um so interessanter sind die Ergebnisse.


Magnesium, angewendet in den richtigen Formen, hat wesentliche Funktionen in der Regulation des Immungeschehens selbst. So kommt es bei Infekten zur vermehrten Bildung von freien Radikalen und teilweise aktiven Sauerstoffabkömmlingen wie Peroxinitrit, die wichtig sind, um fremde Erreger abzutöten. Freie Radikale sind also nicht immer nur schädlich für den Körper, sondern phasenweise erwünscht und notwendig. Sie reagieren mit den Zellmembranen und der DNA von Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten und zerstören deren Struktur. Leider tun sie das auch mit unseren Zellen, und oftmals weiß das Immunsystem nicht, wann es diesen Prozess beenden kann.


Magnesium reguliert diese oxidativen Prozesse (26). Im Detail heißt es:

"Animal studies, however, indicate that moderate or subclinical Mg deficiency primes phagocytic cells for the release of proinflammatory cytokines leading to chronic inflammatory and oxidative stress."


Übersetzt bedeutet es, dass in Tierstudien gezeigt werden konnte, dass bereits ein leichter Magnesiummangel dazu führt, dass Immunzellen (hier Phagozyten) entzündungsfördernde Gewebshormone freisetzen, die oxidativen Stress erhöhen.


Weiter heißt es im Text: "Human studies have found that dietary Mg is inversely related to serum or plasma C-reactive protein (CRP). Individuals with apparently deficient Mg intakes have an increased likelihood of serum or plasma CRP ≥3.0 mg/l.


Beim Menschen wurde also gezeigt, dass erhöhte Entzündungswerte (CRP >3,0 in der Studie) eher bei Probanden auftraten, die einen niedrigeren Magnesiumspiegel hatten. Damit sollte alles gesagt sein.


Magnesium reguliert also Entzündungsgeschehen und "beruhigt" insgesamt Immunprozesse. Es wirkt insgesamt antioxidativ und entzündungshemmend. Daher erscheint es insbesondere gegen Ende einer Infektion sinnvoll und wichtig.


Mit next magnesium haben wir ein Produkt entwickelt, das durch drei verschiedene Verbindungen über drei verschiedene Transporter im Darm aufgenommen wird. Die Bioverfügbarkeit ist daher sehr gut. Wir verwenden auch hier wieder kein Citrat, kein Oxid und das Produkt ist wie alle unsere Eigenprodukte frei von Allergenen, Magnesiumstearat, Titandioxid und anderen Zusatzstoffen. Pro Kapsel enthält next magnesium bereits 113mg reines (elementares) Magnesium - eine sehr hohe Menge.


Mit 3 next magnesium täglich sorgt Ihr für eine gute Basisversorgung Eures Körpers. Es darf aber gerne mehr sein, insbesondere gegen Ende eines Infektes oder wenn Ihr mit chronischen Enzündungen zu kämpfen habt. Da Magnesium auch die Darmflora unterstützt und die Diverstität der Darmbakterien erhöht (27), unterstützt es auch das Darmimmunsystem. Studien haben gezeigt, dass eine hohe Verschiedenheit (Diversität) unserer Darmbakterien für einen guten Gesundheitsstatus spricht. Daher ausreichend Magnesium zuführen - und natürlich vollwertig pflanzlich essen 😊.


✏️ Fazit: Magnesium ist unerlässlich für viele Körperfunktionen. Im Immungeschehen reduziert Magnesium Entzündungen aller Art und sorgt für eine Art "Dämpfung" überschießender Entzündungsreaktionen. next magnesium bietet mit 113mg reinem Magnesium und guter Bioverfügbarkeit eine hervorragende Möglichkeit, den Magnesiumspiegel aufzubauen.

Unser Fazit


Unser Immunsystem ist komplex und genial zugleich. Ein so differenziertes System kann nur dann optimal arbeiten, wenn es durch die richtigen Mikro- und Makronährstoffe unterstützt wird.


Für eine gute Versorgung empfehlen wir Euch insbesondere Vitamin D (inkl. Begleitsubstanzen), Vitamin C, Zink, Lysin und Magnesium. Die Einnahme sollte gerade in Zeiten von Corona (und natürlich auch der "normalen" Influenza-Grippe, die deutlich mehr Menschen schwer krank gemacht hat - auch 2020 wieder) sehr konsequent und regelmäßig erfolgen.


Wie machen wir das?


Genau so. Die Einnahme der Nahrungsergänzung ist aus unserer Sicht unerlässlich und dient neben einer vollwertig pflanzlichen Ernährung und wichtigen Lebensstilmaßnahmen, wie ausreichend natürlichem Licht der Verbesserung wesentlicher Immunfunktionen, auf die wir Menschen nicht verzichten können.



Euer Team von


"bewusst gesund leben"



(1) http://www.orthomolecular.org/resources/omns/v16n16-deu.pdf

(2) https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/medien-verunglimpfen-vitamin-c-behandlung-bei-covid-19/

(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin

(4) https://www.yamedo.de/blog/boese-sonne-gute-sonne-vitamin-d-2012/

(5) https://www.thelancet.com/journals/landia/article/PIIS2213-8587(13)70165-7/fulltext

(6) https://hcfricke.com/2020/01/22/emf-21-elektrosmog-stoert-den-vitamin-d-rezeptor-vdr-und-damit-das-immunsystem-ebv-borreliose-corona-virus/

(7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21872808

(8) https://www.dge.de/presse/pm/neue-referenzwerte-fuer-vitamin-d/

(9) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30675873

(10) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22264449

(11) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19758177

(12) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31825817

(13) Calcium and Osteoporosis, D. M. Hegsted, Journal of Nutrition 116 (1986): 2316-2319

(14) https://www.vitamind.net/vitamin-k/

(15) https://www.jneurosci.org/content/jneuro/23/13/5816.full.pdf

(16) https://www.vitamind.net/vitamin-k/

(17) https://www.mdpi.com/journal/nutrients/special_issues/vitamin_c_health_disease

(18) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28353648

(19) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11073753

(20) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31745908

(21) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31841818

(22) https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/

(23) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12741316

(24) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11887024

(25) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15159538

(26) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29793661

(27) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29925774

501 Ansichten
Logo_academy_weiß_2.png

nextvital GmbH
Berliner Ring 147a
64625 Bensheim


info@nextvital.de

www.nextvital.academy

© 2020

nextvital GmbH

  • Instagram - Weiß Kreis
  • Facebook - Weiß, Kreis,
  • YouTube - Weiß, Kreis,