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Coronavirus – Mythen, Fakten und ein wenig Hoffnung

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird sich auf die Schulter klopfen: endlich kommt der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notfallsituationen“ (1) zum Einsatz. Ihr seid nicht begeistert? Wir auch nicht.

Was ist SARS-CoV-2 genau und welche Krankheiten kann es erzeugen? Wie hoch ist die Letalität des Virus? Wie gefährlich ist es wirklich und wie kann ich mich schützen?


In diesem Blogbeitrag informieren wir Euch zu diesen und weiteren wichtigen Fragestellungen rund um das Coronavirus. Wir haben das Thema ausführlich analysiert und Euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen.


Unser Ziel ist es, Euch die Angst zu nehmen, indem wir aufklären. In diesem Artikel gehen wir daher ausführlich auf die Viruserkrankung selbst ein und nur kurz auf die Themen Ernährung, Nahrungsergänzung und Lifestyle. Im nächsten Blogartikel wird das dann ausführlicher nachgeholt 😊.


Ihr habt Fragen? Kein Problem. Wir sind für Euch da, auf instagram, facebook oder hier in der academy. Wir freuen uns auf Euer feedback!

Aus dem Leben gerissen – durch ein Grippevirus


Viele von Euch werden sich die Frage stellen, warum das alles passiert. Die meisten Menschen um uns herum – und auch wir - sind sehr verunsichert und voller Sorge um die Zukunft.


SARS-CoV-2 ist der Erreger einer viralen Atemwegserkrankung, die der klassischen Influenza-Grippe sehr ähnelt. Das Virus wird laut RKI (2)wahrscheinlich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Möglich sind auch die Wege einer Schmierinfektion durch Oberflächen, eine Übertragung durch die Bindehaut des Auges und in sehr seltenen Fällen von der Mutter auf das Neugeborene.


Nach einer Inkubationszeit von durchschnittlich 5-6 Tagen (maximal 14 Tage) erzeugt das Virus eine virale Lungenentzündung (Pneumonie), die COVID-19 genannt wird. Das klassische Symptombild der Erkrankung spiegelt sich in Fieber (> 80% der Erkrankten), Husten (>60% der Erkrankten) und seltener Kurzatmigkeit, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und noch seltener Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Das alles erinnert sehr an eine klassische „Grippe“.


In China waren bis zum 20.02.2020 insgesamt 55.924 Fälle einer Coronavirusinfektion nachgewiesen. Das hört sich erst mal viel an – bedenkt man jedoch, dass China ca. 1,386 Milliarden Einwohner hat, und von den 55.924 nachgewiesenen Fällen ca. 80% mild bis moderat ablaufen (2), so kam es zu diesem Zeitpunkt zu schweren Verläufen der Erkrankung nur in etwa 0,0008% der Einwohner. Das bedeutet: 1 von 125000 Chinesen erkrankte schwer an Corona. Hört sich doch gleich entspannter an.


Das RKI räumt im genannten Artikel weiterhin folgendes ein (2):


„Außerhalb von Wuhan/Hubei und außerhalb von China gibt es teilweise Beobachtungen, dass der Anteil milder Verläufe höher als 80 % ist.“


…und weiterhin:


dass der „Anteil der schweren Fälle nur bei 3% lag, wenn diese über Kontaktpersonennachverfolgung entdeckt wurden.“


Das bedeutet klar formuliert: die Wahrscheinlichkeit, am Coronavirus schwer zu erkranken bzw. sogar zu sterben, ist gering. Dass die Rate an schweren Verläufen in China höher ist als z.B. in Deutschland, könnte an verschiedenen Faktoren liegen, auf die wir in der Folge eingehen.


✏️ Fazit: Die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 schwer zu erkranken, ist insgesamt gering.


Wichtige Einflussfaktoren auf den Krankheitsverlauf


Im Artikel des RKI (2)wird zusätzlich auf die wichtigsten Einflussfaktoren eingegangen. Als wesentliche Risikofaktoren werden genannt:

  • Höheres Alter (mit stetig steigendem Risiko für schwere Verläufe ab 50-60 Jahren)

  • Rauchen


Vorerkrankungen:

  • Des Herzens

  • Der Lunge

  • Der Leber

  • Diabetes Mellitus

  • Krebserkrankungen

  • Erkrankungen, die mit einem geschwächten Immunsystem assoziiert sind.


Eine Schwangerschaft ist kein Risikofaktor für einen schweren Verlauf. Es geht also wie oftmals bei Infektionskrankheiten um die älteren, chronisch kranken Menschen. In Italien z.B. verstarben Frauen an COVID-19 durchschnittlich im Alter von 84,2 Jahren und Männer im Alter von 80,3 Jahren. Weltweit gibt es kein einziges verstorbenes Kind im Alter unter 9 Jahren.


Auch eine Dauereinnahme von Medikamenten scheint auf den Krankheitsverlauf Einfluss zu nehmen. Hierbei geht es insbesondere um solche Medikamente, welche die Blutspiegel eines bestimmten Enzyms (ACE2) erhöhen können (3). Im Wesentlichen sind dies Blutdrucksenker und Mittel gegen Diabetes mellitus Typ II – und auch Ibuprofen, auch wenn das in den Medien verneint wurde. ACE2 hilft Coronaviren nämlich, in die Zielzelle (z.B. Lungenepithel) zu gelangen – ungünstig.


✏️ Fazit: Ältere, chronisch kranke Menschen haben ein höheres Risiko schwerer Verläufe.


Wie schnell verbreitet sich das Virus und was kann ich dagegen tun?


Neben der Letalitäts- oder Sterblichkeitsrate, die bei Coronavirus mit 0,7-3,4% tatsächlich etwas höher liegt als bei der Influenza-Grippe ist für die allgemeine Bedrohung auch die Übertragungsrate entscheidend. Diese ist bei SARS-CoV-2 mit 1,5-3,5 (Infizierte pro Überträger) relativ niedrig. Masern z.B. haben eine Übertragungsrate von etwa 9 – dennoch sollte man über Sinn und Unsinn von Pflichtimpfungen nachdenken.


Hygiene- und Schutzmaßnahmen dagegen sind mit Sicherheit sinnvoll. Was hilft wirklich?

  • Isopropanol 99,8% (75 Volumenprozent)

  • Glycerin 98% (1,45 Volumentprozent)

  • Wasserstoffperoxid 3% (0,125 Volumenprozent)


Wer das nicht mehr bekommt (was zum Zeitpunkt dieses Blogartikels sehr wahrscheinlich ist), der kann sich eine Chlordioxid-Lösung selbst herstellen. Chlordioxid wirkt nachgewiesenermaßen gut gegen Coronaviren (4). Die Lösung ist selbst einfach herstellbar. Wie das geht, findet ihr hier (5). Die Bestandteile sind bei den meisten Chemiegroßhandeln erhältlich, die Kosten gering.


Mundschutz und Handschuhe sind ebenfalls sinnvoll, keine Frage.


Ich möchte noch etwas mehr tun, um sicher zu gehen. Was gibt es?


Zunächst sollte man verstanden haben, dass die Gefahr für die eigene Person relativ gering ist, insbesondere wenn man grundlegend gesund ist. Angst wirkt sich negativ auf unser Immunsystem aus, wie der Forschungszweig der Psycho-Neuro-Immunologie weiß. Wenn Ihr also verstanden habt, dass die Gefahr gering ist, klärt Euer Umfeld auf – Ihr stärkt damit deren Immunsystem.


Darüber hinaus gibt es einiges, das man tun kann, und wir finden viele Studien, welche die in der Folge beschriebenen Maßnahmen belegen. Wir werden auf diese Maßnahmen nur kurz eingehen. Im nächsten Blogbeitrag folgen dann die Details.


💡 Tipp: Himbeeren für ein gesundes Immunsystem ausreichend zuführen. Sind sie nicht frisch verfügbar, sind sie auch gefroren noch gut.


Ernährung – die Basis-Tipps für ein gesundes Immunsystem


Wir werden in kommenden Blogbeiträgen noch öfter auf die Kernpunkte einer gesunden Ernährung zu sprechen kommen. Durch eine hochbiologische, vollwertig pflanzliche, antioxidantienreiche und immunstärkende Ernährungsweise helfen wir dem Immunsystem, auf die Anforderungen einer weltweiten Infektionskrankheit vorbereitet zu sein.


Durch die Auswahl biologisch zertifizierter Nahrungsmittel (s. Blogbeitrat „Is(s)t Bio wirklich besser“) verringern wir die Exposition mit Pestiziden, Umweltgiften und Schwermetallen. Neben der Belastung des Darmimmunsystems haben diese Substanzen direkte Auswirkungen auf unser angeborenes Immunsystem – Glyphosat (Round Up) z.B. verringert die Zellaktivität und diverse Zellfunktionen von Monozyten (6). Das sind diejenigen Zellen, die in verschiedenen Geweben zu Fresszellen werden und somit ein Teil des angeborenen Immunsystems sind.


Eine vollwertig pflanzliche Ernährung, auf deren Vorteile wir in vielen Blogbeiträgen eingehen werden, liefert uns eine große Menge an Mikronährstoffen. Im Falle einer Viruserkrankung brauchen wir insbesondere Antioxidantien wie Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die ebenfalls als Antioxidantien wirken. Diese verhindern, dass bei einer Entzündung der Atemwege größere Schäden entstehen, indem sie entstehende freie Radikale auffangen. Insbesondere Beeren sind hierbei besonders hilfreich, denn sie haben große Mengen an Antioxidantien. Für das Immunsystem sollen dabei die Himbeeren die besten sein (7) – und lecker sind sie sowieso. Ihr könnt sie übrigens auch aus dem Tiefkühler nehmen – die Mineralstoffdichte ist bei den meisten Obst- und Gemüsesorten noch immer mindestens 50% (8).


Achtet bei der Zubereitung Eurer Nahrungsmittel darauf, keine oxidierten Fette zuzuführen. Diese wirken entzündungsfördernd und entstehen immer dann, wenn Ihr hohe Hitze verwendet, z.B. beim Braten. Insbesondere ungesättigte Fette wie Öle solltet Ihr niemals hoch erhitzen. Daher ist auch das Spiegelei deutlich ungesünder als das klassische gekochte Ei – wenig ist schlimmer als oxidiertes Cholesterin.


Verwendet stattdessen schonende Zubereitungsmethoden wie Kochen, Dünsten und Dampfgaren. Oder esst Eure Nahrungsmittel roh und naturbelassen. Wer das nicht kann, sollte mal 4 Wochen alle tierischen Produkte (auch Milchprodukte!) auslassen – danach geht das in der Regel besser.


✏️ Wichtig: Fette niemals hocherhitzen. Schonende Zubereitungsmethoden wie Kochen, Dünsten und Dampfgaren verwenden – oder eben roh“köstlich“ essen.


Lifestyle – Sonne und Licht sind essentiell für unser Immunsystem


Wusstet Ihr, dass unser natürliches Schlafhormon – Melatonin – auch starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften hat? Melatonin wird übrigens mit zunehmendem Alter immer weniger gebildet – das könnte ein weiterer Grund sein, warum eine Coronavirus-Infektion im Alter schlimmer ist. Eine Zufuhr von Melatonin ist daher sinnvoll, wobei eine geringe Dosierung von 0,2-0,5mg vor dem Schlafen in den meisten Fällen ausreichend ist.

Was genau hat das mit Sonne und Licht zu tun? Ganz einfach: Um das Immunsystem zu stärken, müssen wir mit natürlichem Licht in Kontakt kommen. Die Sonne stärkt einerseits das Immunssystem über die Bildung von Vitamin D (9), auf der anderen Seite wirkt die UV-Strahlung direkt antiviral (10). Am Tag sollten wir daher das Sonnenlicht genießen. Gegen Abend hin (nach 16-17Uhr) sollten wir dann aber versuchen, mit möglichst wenig LED-Beleuchtung in Kontakt zu kommen. Diese enthält einen hohen Anteil an blauem Licht und signalisiert dem Körper damit, es sei noch Tag. Daraufhin bildet er weniger Melatonin – mit den beschriebenen Folgen.


Schaltet doch einfach mal Euer Smartphone ab – und findet abends zur Ruhe. Versucht, Euren natürlichen Rhythmen zu folgen – so reduziert Ihr Entzündungen und stärkt Euer Immunsystem.


Natürlich gibt es mehr Möglichkeiten, die wir Euch in kommenden Blogbeiträgen erklären werden. Ein spannendes Thema!


Nahrungsergänzung – was hilft wirklich?


Im Fernsehen wurde in der letzten Woche eine Aussage getroffen, bei der wir uns doch sehr wunderten. Dort hieß es, „es gäbe keine Belege dafür, dass Nahrungsergänzung, in welcher Form auch immer, eine gesicherte Wirksamkeit bei der aktuellen Coronavirusinfektion habe.“ Die Form der Aussage ist grenzwertig und wahrscheinlich bewusst so gewählt. Wie sollen wir denn bei einer Infektionskrankheit, die erst ca. 2 Monaten bekannt ist, bereits jetzt eine Studie vorlegen können?


Wäre die Aussage gewesen „es gibt keine Studien zu Vitamin D und Infektprophylaxe“, wäre sie schlicht und einfach gelogen gewesen. Denn beispielsweise Vitamin D ist nachweisbar sehr wirksam zur Infektprophylaxe (9). Weiterhin verbessert es die Abwehrfähigkeit des Bronchialepithels gegenüber Viren (10).


Die folgenden Mikro- und Makronährstoffe sind zur Infektprophylaxe- und Behandlung sinnvoll und nachweisbar wirksam. Die angeführten Studien sind nur Beispiele – es gibt wesentlich mehr.

  • Vitamin D (9, 10)

  • Magnesium (11)

  • Vitamin C (12)

  • Zink (13)

  • Lysin (14)

Ihr wollt mehr dazu wissen? Kein Thema. Dieser Artikel sollte Euch zunächst die Angst nehmen.


Im nächsten Blogbeitrag gehen wir dann auf Details und weitere Informationen zum Thema „Nahrungsergänzung für ein gesundes Immunsystem“ ein.


Das Thema Vitamin D wird dabei einen besonderen Stellenwert einnehmen. Wir erklären Euch, wie Ihr Eure Vitamin D-Dosierung berechnet, welche Begleitstoffe Ihr braucht und stellen Euch unser persönliches highlight vor, an dem wir lange gearbeitet haben: unser next d-complete.


Freut Euch drauf!


✏️ Unser Fazit


Coronavirus – SARS-CoV-2 – ist ein einfaches Grippevirus. Wer grundlegend gesund ist, den wird es wahrscheinlich nicht treffen. Und damit meinen wir nicht, dass man gelegentlich Beschwerden hat und deshalb zur Risikogruppe zählt.


Chronische Krankheiten, wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs, in Kombination mit einem erhöhten Alter – das sind gefährdete Menschen. Für diese wie für alle anderen empfehlen wir neben den bekannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen eine biologisch hochwertige, pflanzenbasierte Ernährung, einen gesunden Lebensstil und eine ausreichende Vitamin D-Versorgung.


Wie gehen wir mit dem Thema um?


Uns stresst es auch – alles andere wäre gelogen. Wir sind ja auch nur Menschen, und so wie Menschen eben sind, reagieren auch wir teilweise ängstlich. Die Recherche für diesen Artikel hat uns unglaublich geholfen, Mut zu schöpfen – und in diesem Sinne möchten wir Euch ermutigen, andere aufzuklären. Teilt diesen Blogbeitrag mit Euren Freunden und Eurer Familie – denn jetzt ist die Zeit, etwas zu tun.


Wir danken Euch für Eure Hilfe.



Euer Team von




"bewusst gesund leben"


(1) https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile

(2) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html

(3) https://www.thelancet.com/pdfs/journals/lanres/PIIS2213-2600(20)30116-8.pdf

(4) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0166093405000649?via%3Dihub

(5) https://www.freizahn.de/2020/03/chlordioxid-in-der-praxis/

(6) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27280764

(7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26603620

(8) https://fitpedia.com/nutrition/frisch-vs-gefroren-wie-gesund-sind-obst-gemuese-aus-dem-tiefkuehlfach/

(9) https://www.researchgate.net/publication/303834043_Indoor_Staying_During_Winter_Season_Makes_People_More_Susceptible_to_Flu

(10)https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1751-1097.2007.00177.x

(11) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30675873

(12) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27838350

(13) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29248801

(14) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28353648

(15) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31963293

(16) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12741316

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